(Quelle Passauer Neue Presse vom 30.04.2019)

Drei Vereine, die DJK-Ideale perfekt verkörpern

Den Albert-Probst-Preis 2018 des DJK Diözesanverbandes Passau bekam die
DJK Eintracht Passau zugesprochen.


Die Jury hat sich damit unter den 16 Bewerbern für einen Sportverein aus dem
Passauer Stadtbereich des
Bistums entschieden, bei dem Kirche und Sport
gelebt und besonders die Jugendarbeit und das sportliche
und soziale
Engagement erfolgreich betrieben werden. Der Verein kann sich über ein
Preisgeld von 500
Euro freuen.
Auf Platz 2 landete die DJK Eintracht Patriching
und auf Platz 3 der DJK-TC Büchlberg,
die 300 bzw. 200 Euro bekamen.
Der Preis wurde in Erinnerung an den 1. Reichsführer der DJK geschaffen,
den die Nazis im Jahre 1934,
auf der Flucht" erschossen haben, wie es damals
gerne hieß, wenn jemand von ihnen ermorerdet wurde.

Diese Auszeichnung DJK Diözesanverbandes gebees für sportliche, faire und
vorbildliche Leistungen
von Einzelsportlern bzw. Mannschaften im Erwachsenen-
bereich. Die Preisträger werden aber auch
nach dem Leitbild der DJK-Förderung
des Sports-Gemeinschaftspflege und Orientierung an der
Botschaft Christi-bewertet.
Bei der Verleihung des Preises betonte Wintersportfachwart Max Reiter, dass
sowohl Spitzenleistungen
als auch der Breitensport gewürdigt würden.


"Die Jury bewerte auch die Ausrichtung regionaler und überregionaler Sport
veranstaltungen,
sowie die aktive Mitarbeit bei DJK Veranstaltungen",
so der Fachwart.
Das soziale Engagement im gesellschaftlichen und
mitmenschlichen Bereich
finde ebenfalls Berücksichtigung.

 

(Quelle Passauer Bistumsblatt, 07.04.2019)

Ehrenamtstreff mit Workshop bei der DJK Patriching - Dr. Josef Heigl referiert

Der Ehrenamtsbeauftragte des Fußballkreises Niederbayern-Ost, Gerhard Jende,
hatte die Vereine aus der Region zu einer Schulungsveranstaltung mit dem Thema
„Vereinsorganisation 2.0“ eingeladen.
18 Vertreter von 12 Vereinen fanden sich im schmucken, erst kürzlich komplett renovierten
Sportlerstüberl des Vereinsheims der DJK Eintracht Patriching zu dem Workshop ein.
Als Hauptreferenten begrüßte Jende den ehemaligen stellvertretenden Landesehrenamts-
beauftragten und langjährigen Bezirksehrenamtsreferenten im Bayerischen Fußballverband,
Dr. Josef Heigl.

Erster Vorstand Sepp Ziegler gab in seiner Begrüßung einen kurzen Überblick über die
Vereinsstruktur der DJK Eintracht Patriching. Mit seiner Einlassung auf das in diesem Jahr
anstehemde Großprojekt des Vereins „Neubau Kunstrasenplatz“ und den damit
verbundenen gewaltigen organisatorischen Herausforderungen fand Ziegler mühelos
die Überleitung zum Thema des Abends „Vereinsorganisation 2.0“.

Gastreferent Dr. Josef Heigl nannte in seinem Vortrag die Eckpunkte Klarheit,
Wirtschaftlichkeit, Stabilität, Flexibilität und funktionierender Kommunikationsfluss als
unabdingbare Voraussetzungen für erfolgreiche Organisationsstrukturen in den Sport-
vereinen.
Ebenso forderte Dr. Heigl eindeutige Aufgabenbeschreibungen als Schlüssel zum Erfolg
in der Vereinsarbeit und zur Gewinnung von neuen ehrenamtlichen Mitarbeitern.
„Wer tut was mit wem, wie und wann?
“ Mit dieser einfachen Formel umriss Heigl seine Forderung nach klarer Regelung
von Zuständigkeiten, Befugnissen und Entscheidungskompetenzen.
Auch die Vereinssatzung sei ganz wichtig für das Funktionieren der Vereinsorganisation,
so Dr. Heigl.
Er verwies auf die gesetzlich vorgeschriebenen Mindest- und Sollanforderungen an eine
Vereinssatzung, aber auch auf eine ganze Reihe von Dingen, die sinnvollerweise in der
Satzung geregelt sein sollten. Er mahnte mit Nachdruck die Verantwortlichen,
zu überprüfen, ob die Vereinssatzung noch „up to date“ sei.

Dr. Heigl wusste seine Ausführungen mit zahlreichen praktischen Beispielen aus seinem
reichen Erfahrungsschatz als Mitglied, Funktionär und langjähriger Vorstand bei der
DJK Jägerwirth zu bereichern.
Die anwesenden Vereinsvertreter ließ er in kleinen Arbeitsgruppen den Aufbau ihres
jeweiligen Heimatvereins und die verschiedenen internen Aufgabenfelder sowie
deren personelle Verteilung notieren und vorstellen.
Mit besonderem Interesse wurde dabei die Darstellung von Christian Lukes, 1. Vorstand
der DJK Haselbach, aufgenommen, der die jährlich wiederkehrenden immensen
organisatorischen Herausforderungen im veranstaltungsreichen Vereinsleben der
DJK Haselbach anschaulich erläuterte.
Dass die bestens organisierte, informative und kurzweilige Veranstaltung bei den
Teilnehmern sehr gut angekommen war, zeigte sich auch daran, dass die genannten
Vereinsvorsitzenden Sepp Ziegler und Christian Lukes sowie der ebenfalls anwesende
Präsident des FC-Tiefenbach, Gunther Rankl, nach Ende der Tagung noch sehr lange
im Beisein von Dr. Heigl und Gerhard Jende ihre Erfahrungen mit den umfangreichen
und immer komplexer werdenden Anforderungen an die Vereinsverantwortlichen
austauschten.

 

 

Generalversammlung beschließt Neubau eines Kunstrasenplatzes,  Neuwahlen ohne personelle Veränderungen

Das beherrschende Thema bei der 58. Jahreshauptversammlung der DJK Eintracht Patriching war das Projekt
"Neubau Kunstrasenplatz".
Die 65 im Gasthaus "Patrichinger Hof" anwesenden Vereinsmitglieder befürworteten mit großer Mehrheit
den von der Vorstandschaft bereits auf den Weg gebrachten Planungsprozess für den Bau eines neuen
Kunstrasenspielfelds anstelle des bald 40 Jahre alten, nicht mehr zeitgemäßen und komplett
sanierungsbedürftigen Sandplatzes.
Der nicht mehr zeitgemäße und sanierungsbedürftige, fast 40 Jahre
alte Hartplatz der DJK Eintracht Patriching soll bald der Vergangenheit
angehören.
Die alte und neue Vereinsführung will Planung und Verwirklichung
des Kunstrasenspielfelds weiter vorantreiben:
Josef Ziegler (1. Vorstand, Mitte) und die beiden zweiten Vorstände
Christian Moosbauer (links) und Manfred Stemplinger.
                                                                               − Foto: DJK

Vorsitzender Josef Ziegler zeigte sich in seinem umfassenden
Rechenschaftsbericht erfreut über die aktuelle Mitglieder-
entwicklung. Mit 608 Mitgliedern hat die DJK Eintracht Patriching
den Höchststand in seiner 58-jährigen Geschichte erreicht. Insbesondere im Bereich der Kinder und
Jugendlichen war ein erfreulich starker Zuwachs zu verzeichnen; gleichzeitig nannte Ziegler den unbesetzten
Posten eines Juniorenleiters als drängende, seit zwei Jahren ungelöste Personalie.
Der Vorstand verabschiedete die scheidenden Juniorentrainer Dirk Waldvogel, Mario Resch und Josef Schrank
und dankte für ihren großen Einsatz für den Juniorenfußball in Patriching.
Im sportlichen Bereich waren im abgelaufenen Vereinsjahr das Meisterschaftsdouble der Herren-I-Mannschaft und
des Frauenteams der sportliche Höhepunkt.
Besonderen Respekt zollte Ziegler dem jungen Spielertrainer Danyon Kemper, der im Jahr seines Trainerdebüts
mit der 1. Herrenmannschaft den sofortigen Wiederaufstieg in die Kreisklasse verwirklichen konnte.
Ziegler lobte die große Beteiligung an den Arbeitsdiensten, monierte aber die stark angestiegenen Strom-, Gas-,
und Wasserverbrauchskosten, was den Vorsitzenden zu einem eindringlichen Spar-Appell veranlasste.

Patrichings Projektleiter für den geplanten Neubau des Kunstrasenspielfelds, der alte und neue 2. Vorstand
Manfred Stemplinger, erläuterte detailliert die Gründe für die Baumaßnahme, die Kostenverteilung ent-
sprechend der aktuellen Planung sowie die vorgesehene Finanzierung. Mit dem Anlagenbau soll im ersten
Halbjahr 2019 begonnen werden. Stemplinger gab zu bedenken, dass die Sparte Baseball über die
Errichtung des Kunstrasenfelds nicht glücklich ist, da für bestimmte Abläufe des Baseball-sports die
geplante Anlage nicht optimal ist; Vorstand und Baseball-Abteilungsleitung seien hier noch auf der
Suche nach Lösungsmöglichkeiten.
Manfred Stemplinger bedankte sich bei Architekt Jürgen Wohlmaier für die Unterstützung bei allen Fragen
der Planung und des Antragswesens. "Wir wollen unsere Sportanlage fit für die Zukunft machen,
jungen Sportlern weiterhin eine attraktive Heimat bieten und eine Chance nützen, die wir kein
zweites Mal bekommen werden", mit diesen Worten schloss Stemplinger.
Die zur Abstimmung gestellte Weiterführung des Projekts Kunstrasenplatz wurde von der Generalversammlung auf
Antrag des Vorstands bei wenigen Stimmenthaltungen mit großer Mehrheit beschlossen.

In ihren Berichten zum abgelaufenen Spieljahr zeigten sich der Leiter des Herrenfußballs, Matthias Helmberger,
und der Leiter Frauenfußball, Bernhard Wenzke, hoch erfreut über die errungenen Meistertitel in der
A-Klasse bzw. Kreisliga Passau. Als Schlüssel für den direkten Wiederaufstieg der 1. Herrenmannschaft
bezeichnete Helmberger den unbedingten Siegeswillen der ausgeglichenen Mannschaft um Spielertrainer
Danyon Kemper.
Helmberger stellte die Neuzugänge für die Kreisklassensaison 2018/19 vor und nannte als Ziel einen einstelligen
Tabellenplatz. Bernhard Wenzke betonte, dass die Erfolgsaussichten zu Beginn der letzten Saison angesichts
des dünnen Spielerinnen Kaders eigentlich denkbar schlecht waren. Doch sein Team wusste sich zu steigern
und sicherte sich nach einem spannenden Titelrennen in einem dramatischen Saison-Endspiel gegen den
TV Freyung vor über 200 Zuschauern den Kreisliga-Titel. Für die anstehende Bezirksligasaison sieht sich
Bernhard Wenzke mit der noch ungelösten Trainerfrage für seine Mannschaft konfrontiert;
er selber steht nicht mehr als Coach zur Verfügung.

Da der Posten eines Juniorenleiters in Patriching derzeit vakant ist, übernahm Schriftführer Helmut Bauhuber den
Bericht über den Junioren Fußball. Im abgelaufenen Spieljahr hatte Patriching drei Mannschaften in den Alters-
klassen A, C, und F im Spielbetrieb.
Als besonderes Novum wurde eine G-Junioren Spiel- und Trainingsgruppe für vier- bis sechsjährige Buben und
Mädchen gegründet. Unter der Leitung von Andreas Friedl erfreute sich diese sportbegeisterte Schar großen
Zulaufs und ist mittlerweile auf mehr als 20 Kinder angewachsen.
In der neuen Saison macht sich der positive Trend in Patrichings Nachwuchsfußball bemerkbar:

Für 2018/19 hat die DJK Eintracht Patriching fünf Teams für den Punktspielbetrieb gemeldet, und das eigenständig
ohne Spielgemeinschaften einzugehen.
Für alle Teams stehen schon Trainer zur Verfügung:
A-Junioren (Trainer Alex Nickl und Fabian Brandtner),
B-Junioren (Manfred Lang, Gunther Kitzing),
E1-Junioren (Dominik Klement, Timo Eder),
E2-Junioren (Markus Färber, Mario Bobula)
und F- Junioren (Andreas Friedl).
Auch die G-Junioren werden weiterhin spielerisch an den Fußballsport herangeführt.

Auch bei Patrichings Baseballern nimmt die sich gut entwickelnde Nachwuchsarbeit immer breiteren Raum ein.
Dies kam im Bericht des Leiters der Sparte Base- und Softball, Stefan Löwe, deutlich zum Ausdruck.
Im Zusammenhang mit dem Neubau des Kunstrasenplatzes anstelle des Sandplatzes sieht Löwe aber die
Existenzgrundlage der "Beavers" gefährdet; er verwies auf die enormen finanziellen Beiträge und die zahllosen
Arbeitseinsätze, die die Abteilung in die Ausstattung ihrer bisherigen Wettkampfstätte und deren Umfeld
investiert habe. Zweigleisiges Planen verbunden mit der Suche nach vereinsinternen und vereinsexternen
Lösungen mache die schwierige Situation notwendig, so der Abteilungsleiter.

Der Kassenbericht, erstellt von Schatzmeister Franz Resch, wies für das Geschäftsjahr 2017 trotz der enormen
Aufwendungen u. a. für Sportanlagen und Vereinsgebäude sowie für den laufenden Sportbetrieb einen
Überschuss von 12000 Euro aus.
Haupteinnahmequellen waren Zuschüsse, Mitgliedsbeiträge und Spenden.
Matthias Urmann bestätigte die einwandfreie Kassenführung.

Die von Armin Ruhmannseder organisierten Neuwahlen brachten keine personellen Änderungen in der Vereinsführung:

Geistlicher Beirat ist Günter Freiburg,
1. Vorsitzender Josef Ziegler,
zweite Vorsitzende sind Christian Moosbauer und Manfred Stemplinger,
Schatzmeister Franz Resch,
Schriftführer Helmut Bauhuber,
Abteilungsleiter Herrenfußball Matthias Helmberger,
Abteilungsleiter Baseball Stefan Löwe,
Abteilungsleiterin Turnen/Gymnastik Gisela Wenzke;
Beisitzer im Vereinsausschuss sind
Erich Knödlseder, Bernhard Wenzke,
Alexander Nickl und Josef Brunner.

Ehrengäste waren Pfarrer August Lindmeier, Stadträtin Sissi Geyer und der stellvertretende DJK-Diözesan-
vorsitzende Peter Schade.


(Quelle Passauer Neue Presse vom 02.08.2018)